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5. November 2014

Augenblicke 5.11.

Ich glaube dieser Winter wird hart. Ist schon das zweite Exemplar in dieser Größe, dass sich einen Winterplatz sucht. Alles gut und schön, aber warum gerade bei uns im Schlafzimmer?


24. Februar 2013

ES REICHT

Es reicht.... wir hätten jetzt dann gerne mal ein paar Sonnenstrahlen, und wenn möglich etwas frisches Gras für die Schafe (und Ziegen). Seit einer Woche jede Nacht Schnee zwischen 10 und 15cm. Bis die weißen Massen restlos tauen ist sicher April.  Mich würde nicht wundern wenn die Herde die Rucksäcke packt und eines schönen Tages als Tramper auf der Landstrasse steht. Was wir ihnen derzeit hier bieten, muss ähnlich der Witterung in Sibirien sein und da macht kein Schaf für längere Zeit mit.

Vergleichsbilder gefällig :-)
hier kann man noch den Zaun erkennen

hier nicht mehr so ganz. Geschätzte Höhe 130cm

Morgen gibt es dann noch ein Kanalbild. Was das ist?? Schafherde im Schneekanal. Lasst Euch überraschen.


13. Juni 2012

Ringl ringl reia

Ringl ringl reia, sind der Schafe mehr als dreia,
stengans unterm Tannenbaum, haltens all die Köpfe zsaum.

Die Herde wurde vom Gewitter überrascht und da war der Tannenbaum der beste Schutz vor zuviel Nässe.

Hier wären alle Anthropologen gefragt. Jemand eine Ahnung was das mal war?
Der Schädelknochen ist ca 15cm lang


23. Mai 2011

WIR HABEN ES GETAN :-)))

Arme Ms. Maple! Aber sie war nunmal das Versuchskaninchen, und genau so sieht sie auch derzeit aus. Direkt von der Scheraktion gibt es leider keine Bilder, da waren alle Hände von Nöten um wenigstens halbwegs eine Frisur zaubern zu können. Aber ich stell mal das VORHER/NACHHER-Bild ein.


und ich sage es gleich, ICH will keine Kommentare hören, wer es besser kann ist jederzeit eingeladen es zu beweisen.

PS: Die Herde wird größer wir bekommen 8 weitere Quessantschafe, aber darüber dann im nächsten Blog.

19. Mai 2011

Ms. Maple gegen Unscha(r)f 0:1


Wenn ich soooooo viele Hände gestern gehabt hätte, dann wäre die Sache in 3 Min. erledigt gewesen. Da ich aber leider nicht über selbige verfüge, dauerte die Sache zwei Stunden.
Kurz zur gestrigen Situation. Ich alleine auf der Alm, habe gestern gaaaanz brav das Fischfutter (4 Säcke á 25kg =100kg) vom Lagerhaus abgeholt. War ja auch noch nicht das Problem. Dann musste ich jedoch diese 4 Säcke über den Wiesenhang zum Holzhaus bringen.




Dazwischen liegt der neu gebaute Zaun für unsere Herde. Um mit dem Rasenmähertraktor inkl. Anhänger durchzukommen, muss man natürlich ein Tor öffnen. Also ich schnappe mir den Rasenmäher und mach Tor erstmalig auf um durchzufahren damit ich zum Anhänger komme, welcher bei der Hütte steht,. Also Tor auf, durchfahren, Tor zu......OK hat geklappt, Schafe und Ziegen schauen interessiert zu. Unten angekommen Anhänger ankoppeln, Hang wieder rauf, Tor auf, durchfahren, Tor zu .....OK bin ganz stolz auf mich hat wieder geklappt. Schafe und Ziegen schauen noch immer sehr sehr interessiert zu.
Ich lade die 100kg Futter auf den Anhänger drehe mein Gefährt um und das ganze nochmal.
Tor auf, durchfahren, Tor zu.....OK, schön langsam bekomme ich Routine. Schafe kommen schon etwas näher um die Sachlage genauer zu betrachten. Die Ziegen fürchten sich eher.
Ich lade das Zeug ab, schleppe alles in die Hütte, hiefe dort die je 25kg in die Holztruhe (damit keine Tiere daran knabbern) und hänge den Hänger wieder vom Rasenmäher ab. Ein letztes mal Hang rauf, Tor auf, durchfahren......tja und das wars dann für die nächsten zwei Stunden. Ich konnte gar nicht so schnell schauen war Ms. Maple auch beim Tor raus. Klein Othello fand das gar nicht so nett und fing lautstark zu blöken an. Die Ziegen sahen ihre Chance gekommen und wollten gleich mal klarstellen, wer nun hier das Sagen hat. Madouce hat Othello bei den Rangkämpfen eine blutende Wunde beschert und mir blieb nichts anderes über, als Othello zu seiner Mutter zu bringen. Zwei Stunden später waren Ms. Maple und ich knapp vorm umkippen (also vielleicht ich etwas mehr) und die Wiese rund ums Haus sah aus wie nach einem zweistündigen Galopprennen. Ich habe wirklich alles versucht, gutes Zureden, Leckerli, Strick, wer läuft schneller, nicht beachten usw.
Es war reiner Zufall, oder auch Kapitulation von Seiten Ms. Maple, auf jeden Fall konnte ich sie irgendwie beim Fell packen und festhalten. So, wie aber (und jetzt kommen die 6 Hände ins Spiel) bekommt man das Schaf welches sich standhaft weigert auch nur einen Schritt zu machen, hinter den Zaun. Ich habe das Tier schlussendlich getragen und stand dann voll beladen vor dem Zauntor. Sobald ich Ms. Maple runter gab, hatte diese nur Fluchtgedanken. Das Tor war aber noch zu. Also mit den Händen das störrische Vieh halten mit der Schulter versuchen die Holzverriegelung zu öffnen. Mit dem rechten Fuß unter das Holztor um es irgendwie aufzuziehen. Aufpassen dass in diesem Moment die neugierigen Ziegen nicht auch noch rausschlüpfen. Das Gleichgewicht nicht verlieren und das sich windende Vieh mit aller Kraft durch die Öffnung schieben. Tor zu und dann  völlig erschöpft in die Wiese fallen. Othello dürfte das ganze Spiel gefallen haben, er kam zutraulich wie immer zu mir, beschnupperte das erschöpfte im Gras liegende Unscha(r)f und lies sich anstandslos hochheben und zur restlichen Herde bringen. Ich schwöre ich hätte das alles noch gefilmt wenn ich noch eine Hand frei gehabt hätte :-)

2. März 2011

Not-OP


Schon seit einiger Zeit wurde das Krankheitsbild von Knuddelinchen immer deutlicher. Von unserem Neuzugang "Walmblöker", der mit den Hörnern am Kopf, wurde eine sofortige Not-OP gefordert, da es bei einer Nichtbehandlungum zu einem Genickbruch kommen könnte. An der Schieflage des Kopfes bin ich nicht ganz unschuldig, denn in der Nacht wird das Knuddelinchen gaaaaaanz lieb gedrückt.





















Da Eile geboten war und wir von der Organdatenbank Bescheid bekommen haben, dass die notwendigen Organe für die lebensrettende OP bereits auf dem Weg sind, bereiteten wir schon mal alles vor.
OP-Besteck und alles was so dazu gehört wurde also hergerichtet, Knuddelinchen in Tiefschlaf versetzt und unter fachkundiger Anleitung vom Walmblöker konnten wir mit der OP beginnen.





















Ein kleiner Schnitt an der Halsunterseite war notwenig, um die nötigen Füllorgane richtig zu platzieren.




















Für die anschließende Naht durfte ich wieder ans Werk, denn als weibliches Schaf möchte man naürlich keine Narben sehen und Knuddelinchen hat mich extra gebeten die Sache zu übernehmen.



Für den Verband war Taco zuständig und gemeinsam überwachten wir dann die Aufwachphase.






Schon nach kurzer Zeit war mein Schlafschaf wieder auf den Beinen, zwar noch etwas benommen aber dafür schön wie am ersten Tag.






So jetzt aber schnell noch Koffer packen, denn heute Nachmitag ist ja Abflug nach Bangkok.






Tschüüühüüs blööök blööök määäh



21. Dezember 2010

LICHT INS DUNKEL

Ist da WER ??

Leute, was soll ich Euch sagen...als Oberhirte der Ostherde, Herdenvorstand und Beirat des Herdenrates muß ich allen Plüschliebhabern ernsthaft ins Gewissen reden, denn es hat sich Folgendes ereignet:

Vor 2 Tagen, genau am Sonntag um ca 15 Uhr wollte ich den Bereich der Ostherde verlassen als ich schon im Stiegenhaus ganz lautes Blöken vernahm. Zuerst konnte ich nicht genau feststellen wo es herkam, jedoch schon kurze Zeit darauf erblickte ich die ganzeTragödie.
Ein kleines, ganz süßes Schaf versuchte verzweifelt die hohen Stiegen hinauf zu gelangen, jedoch die Kräfte verließen es zusehends.


















Ganz verängstigt und schmutzig von der anscheinend weiten Anreise, ließ sich der kleine Plüschblöker in die Hand nehmen. Zuerst war er sich nicht ganz sicher wer ihn da aufgefangen hat. Aber nachdem ich ihm versicherte, dass er nun am Ende seiner Reise ist, war er ganz glücklich. Irgendetwas blökte der Kleine von schlechter Behandlung, keine artgerechte Haltung, Vernachlässigung und letztendlich hätte man ihn vor die Türe gesetzt. Er hat aber von einer wirklich glücklichen Herde gehört, das hat ihm der Briefträger erzählt als er schon fast davor war sich vom Briefkasten zu stürzen. Das gab ihm dann doch noch Hoffnung und so machte er sich auf die lange schwere Reise. Ob er denn jetzt hier Asyl bekäme wollte er noch wissen. Dem konnte ich mich natürlich nicht verwehren und hab ihm erklärt, daß er am Ende seiner langen Reise angekommen ist.


















Sofort hab ich ihm die Ostherde vorgestellt. Diese war ganz begeistert und blökten wild durcheinander. Nömchen beendete alle Diskussionen der Herde und hieß den Neuzugang willkommen .
Jedoch wie alle anderen Neuzugänge mußte der Neuankömmling die obligatorische Reinigung über sich ergehen lassen. Also ab in die Maschine mit Fewa-Wolle gewaschen und eine Schonfell-Trocknung gleich drauf. Schon war der Neuzugang glücklich und wurde mit frischem Lavendelduft neben seinen neuen Freunden plaziert.









Wie kann man es zulassen ein so süßes Plüschtier einfach auszusetzen? Auch Plüschtiere habe das Recht und im Schafsfall die Pflicht in einer Herde gehalten zu werden. Leute es ist Weihnachten da haben wir schon mit mehr Herz gerechnet.


So nun habt Ihr alle aber die ehrenvolle Aufgabe einen Namen für unseren Neuzugang zu finden. Uns geht schön langsam die Phantasie aus.
Über zahlreiche Vorschläge würden wir uns sehr freuen.

14. April 2010

BESUCH AUF DER ALM

Also folgende Punkte mal vorweg

1. Der Besuch war nicht angemeldet
2. Der Besuch kam bevor ich meinen Kaffee hatte
3. Ich setzte zu keinem hysterischem Geschrei an
4. Der Besuch lebt noch.....ehrlich!!!
5. Das kleinste Schaf ist nochmals mit dem Schreck davon gekommen

So nun aber der Reihe nach.

Wenn man um 9.15 an einem Sonntag plötzlich in unserem Wohnzimmer sitzt und der Dame des Hauses quasi den Weg zum Kaffee versperrt, dann dürfte man sich nicht wundern wenn man sofort aus dem Verkehr gezogen wird.
Ich habe 3x leise vor mich hingesagt "wir leben ab jetzt mit der Natur" und habe dann ein Glas und ein Stück Zeitungspapier geholt. Meine natürliche Reaktion in der Stadt wäre der sofortige Tod für sie gewesen. Natürlich haben wir sie noch fotografiert, bevor sie in die Freiheit (inkl. Neuschnee gggggg) durfte.
Danach konnte wir sogar den DRITTEN Geburtstag unserer Taschenblöker in Ruhe feiern, ohne in Angst zu leben, dass sie als Futter für unser neues Haustier herhalten müssen. Vielleicht auch noch eingesponnen von der Decke hängen ggggg

22. März 2010

EINE HEISSE SPUR

Neue Informationen sind über das Wochenende bei der schafigen Untersuchungsbehörde eingegangen.
Die Familie rund um Bella und Jake wurde auf einer Internetplattform zum Kauf angeboten!!!!
Unsere noch immer unbekannte(r) "Werwohl" hat dieses entdeckt und sofort Initiative ergriffen. Die Familie wurde freigekauft und dann an uns geschickt, da es sich anscheinend schon herumgesprochen hat, dass wir eine Auffangstation für div. Schafe haben. So wie wir die Information erhalten haben, konnte unser(e) "Werwohl" die Familie auch nicht bei sich behalten, da es anscheinend große Stubentiger dort gibt, die vielleicht nichts böses vorhatten, aber die Kinder von Jake und Bella fast zu Tode erschreckten.
Die Sachlage verdichtet sich natürlich und Major Blacky wird nun zu diversen Befragung in den Außendienst gehen. Es müssen dann natürlich auch Fingerabdrücke, Schriftproben und DNA-Spuren gesichert werden. Da es sich bei der SCHAKO um eine offizielle Untersuchungsbehörde handelt, muss jeder Einlass gewähren und auch sämtliche Fragen wahrheitsgetreu beantworten. Die Untersuchung muss natürlich noch weiter geführt werden, denn es ist nicht auszuschließen dass noch Artverwandte auf ihre Befreiung hoffen. Soviel kann ja verraten werden, die an uns gesendeten Fotos weisen Ungereimtheiten mit dem Erstellungsdatum und dem Datum der Übersendung des Paketes an uns auf. Soweit der Zwischenstand von der SCHAKO-Ost

12. Februar 2010

Die Post bringt allen was TEIL II

....als ich mit dem Brief fertig war standen mir fast Tränen in den Augen. Ich war erschüttert über so viel Gefühlskälte und mehr als überrascht, dass eines der soeben eingetroffenen Schafe sogar eine Verwandte in unserer Herde hat. Aber schön langsam und eins nach dem anderen. Zuerst mal der Brief. Falls ihr es nicht genau lesen könnt auf dem Foto, hier nochmals der Text




















Liebe Herde,
wir brauchen dringend Asyl.
Bitte, bitte nehmt uns auf, wir wissen sonst nicht mehr wohin wir uns wenden können.
Mein Name ist BELLA
Tja, ich bin Floras Zwillingsschwester.
Hat sie je von mir erzählt?

Als Kind waren wir unzertrennlich. Bella-Flora!
Wir waren auch als Jugendliche ein heißes Gespann,
aber dann ging jede ihrer Wege.

Ich lese gerne.
Meine Lieblinsautorin ist Stepenie Meyer.
Naja-und eines Tages, wie es der Zufall so will, lernte ich
Jake kennen. Er ist sooo außergewöhnlich!

In der Herde, in der ich lebte, war er aber nicht gerne gesehen.
Dennoch – ich habe mich unsterblich in ihn verliebt.
Das Ergebnis – die Zwillinge JAKY & BELLO – sind unser ganzer
Stolz.

Vor einer Woche ist Jakes Deckung aufgeflogen, weil Bello beim
Spielen seine Mütze über die kleinen spitzen Ohren rutschte.
Der Herdenrat hat beschlossen Jake und Bello aus Sicherheitsgründen nicht weiter in der Herde zu dulden.

Alles nur blöde Vorurteile! Mäh!
Für keine Herde der Welt verlasse ich meinen Mann und meinen
Sohn ....

Bella


Da kann die Herde nur sagen willkommen in Aidernici (Aiderbichl kann sich da noch was von uns abschauen ggggg)

Wie bringen wir das aber nun Flora bei, die hat ja keine Ahnung was sie gleich erwarten wird.
Und wie schon mal geschrieben „Die Post bringt allen was“

· Flora die Schwester
· Sir Richfield einen Schwager und eine Schwägerin sowie Nichte und Neffen
· Dem kleinen Nikolaus eine Tante einen Onkel sowie Cousin und Cousine
· und uns den Durchbruch der Zahl 100 auf gleich mal 103
· Woolfy und Leo zwei neue Artverwandte

















Bella hat es sich nicht nehmen lassen um ihre Schwester zu überraschen. Langsam hat sie sich angeschlichen und mit einem lauten Blöker hat es die arme Flora fast vom Sessel geschmissen.
Sie konnte es gar nicht glauben und war zuerst mal sprachlos um dann

ihrer Schwester in die Arme zu fallen. Das war ein geblöke.
Die restliche Herde wusste vorerst gar nicht was denn da gerade geschieht. Es brauchte eine längere Zeit um

die Sachlage zu erklären.



Jake und Bello konnten auch auch nicht fassen, dass es in unserer Herde bereits zwei ihrer Art gibt und diese mehr als willkommen sind. Man muss nicht unbedingt Schaf sein um ein glückliches Mitglied der Herde zu sein :-)


































Den Rest des Abends verbrachte die neue kleine Familien-Herde bei langen Geblöke über die letzen Jahre.












Ich kann Euch lieben Lesern nur sagen, in dieser Herde ist immer was los und das wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern.

So nun aber noch ein ernstes Wort an die Herde die diese arme Familie so ohne weiteres vor die Türe gesetzt hat. Solltet ihr hier zufällig mitlesen so sage ich „Schande über euer Haupt“
Was ist das für ein Herdenrat, der von seinesgleichen verlangt sich von seiner Familie zu trennen. Ich meine.....gut für uns, aber was wäre gewesen wenn Bella nicht die Adresse von ihrer Schwester gehabt hätte??? Saualpe? Hmmm? es hatte ja keiner Papiere dabei ;-))

Das fällt uns zwar jetzt schwer, aber wir müssen uns jetzt wirlich GANZ HERZLICH BEDANKEN, denn wie auch immer es war, für uns war es ein wirklich tolles Geschenk.

Die Herde blökt ein D A N K E S C H Ö Ö Ö Ö N

10. Februar 2010

Die Post bringt allen was

TEIL I

Ja wenn der Postmann 2x klingelt......

dann bekommt man normalerweise ein Paket, das war auch bei uns so der Fall A B E R !!!!
wer schickt sich schon selbst ein Paket?????
Kurze Diskussion mit dem lieben Postbeamten der auch etwas verwundert war, denn der Absender und der Empfänger waren GLEICH!!!

Mein erster Gedanke „das ist eine Bombe“
Zweiter Gedanke „mein Mann hat sich einen Scherz erlaubt“

Nach einem kurzen Telefonat mit ihm konnte Punkt zwei jedoch ausgeschlossen werden. Also habe ich mich todesmutig an das Öffnen der geheimnisvollen Postsendung gemacht. Nur ja nicht schütteln! Kann ich irgendwo Drähte ausmachen? Tickt das Ding?

Endlich war es offen und dann kam das wirklich das große Erstaunen. Ganz oben war ein handgeschriebener Brief zu sehen und darunter konnte ich Fell entdecken. Jetzt war meine Neugier aber wirklich geweckt. So nach und nach kam ein Schaf (oder fast Schaf)nach dem anderen zum Vorschein. Bis letztendlich 4 super süße Nici-„Schafe“ vor mir standen.

Hmmmm da war guter Rat teuer. Ich bin mir ganz sicher dass ICH mir keine 4 Schafe selbst geschickt habe. Auch wenn mein herzallerliebster Ehemann irgend etwas von Alter, Alzheimer und ähnlichem quasselte. Also alles was Recht ist, aber so verkalkt bin ich nun auch wieder nicht.....oder?
Es konnte also nur der Brief, der dem Paket beigefügt war Klarheit verschaffen.

........ Fortsetzung folgt

24. November 2009

SCHAFSQUIZ

WIE NENNT MAN EIN SCHAF DASS DIE HERDE BESCHÜTZT?


NA?

RICHTIG!!!


SCHAFSCHÜTZE ;-)



Wir haben nach langer gründlicher Ausbildung Liberty zur Prüfung zum

Schafschützen geschickt und sie hat mit Bravour bestanden.

20. August 2009

Käptn wir haben ein Problem

Blöööööök! Wir sind alle wieder da....also so mehr oder weniger.
Kurzfassung Urlaub Meer
Wetter: traumhaft, sehr warm einfach wunderbar
Wasser: kristallklar und herrlich erfrischend
Essen: haubenverdächtig
Besatzung: gehorsam und brav
Erholungsfaktor: *****
Action: *****
Sonstiges: OP am 1.Offizier

Kurzfassung Arbeitsurlaub Alm
Wetter: keine Ahnung...Fenster waren noch nicht geputzt
Wasser: Teichwasser s..kalt
Essen: Spaghetti und Risotto in allen möglichen und unmöglichen Variationen (1x mit Eierschwammerln)
Sklaven: arbeitsam und nur zeitweise etwas zickig...oder schafig lol
Erholungsfaktor: *(aber auch nur wegen der 1 Stunde im Wald Schwammerln suchen)
Action: ***
Sonstiges: Ergebnis der Schufterei macht uns a bissl stolz und DIE KÜCHE ist auch schon da

So nun die Eindrücke schön der Reihe nach.... also die längere Version

Wir sind alle voll Vorfreude Anfang Juli am Boot angekommen und sofort wurden alle freien Plätze besetzt. Und bevor jetzt jemand nachfragt, ja es waren doch 2Stk. große blaue Säcke in die unsere wolligen Mitglieder springen durften.

Danach ging es an den Jahresputz, denn so ein Bötlein muss auch mal sauber gemacht werden.


Die Crew bestand mehr als Zuschauer als aus Helfer und Liberty wurde schafstimmig zum 1.Offizier ernannt. Von da an war das Boot in sicherer Hand ;-)

Am zweiten Tag lichteten wir den Anker (sprich Muringleinen und div. andere Leinen) und fuhren von Zadar (Sukosan) Richtung Zut (eine Insel am Anfang der Kornaten) und ich sag es gleich mal vorweg, von dort haben wir uns eine ganze Woche nicht mehr weg bewegt.
Wir wollten ja Urlaub machen und so richtig faul sein. Das ist uns dort auch wirklich gelungen.


Das Wasser ist einfach super sauber, das Restaurant in der Bucht hat einen tollen Steg sogar mit Wasser und Stromanschluss, und das Essen ist so gar nicht typisch kroatisch mit Mixed Grill Steak Cevapcici usw. sondern fangfrischer Fisch, leichte Küche, viel Gemüse und Salat.

( da ganz oben waren wir)
Zwischen Sonne liegen, lesen, schwimmen und leckeres Essen machten wir auch mal einen Ausflug auf den Berg von Zut. Zurück kamen wir mit div. Kräutern und Pflanzen, welche ich trocknete um sie nach Hause mitzunehmen (Salbei, Currykraut, Rosmarin, Lavendel usw.)
Der Ausblick von ganz oben ist jedes mal sehenswert und lässt den nicht ganz leichten Aufstieg schnell vergessen. Schafe in Kleinformat haben es da einfacher, die werden wie jedes Jahr von uns getragen.

So vergingen die Tage wie im Flug bis es beinahe zu einer Katastrophe kam. Ich wollte gerade aus der Küche etwas holen als ich Liberty unseren 1.Offizier ohnmächtig vorfand und Dr.Co auf ihrem Bauch es mit Wiederbelebung versuchte. Es war nicht gleich zu erkennen was eigentlich los ist, aber nach einer eingehende Untersuchung wurde ich fündig und konnte mir so einiges zusammenreimen. Vermutlich wollte Liberty pflichtbewusst einen Kontrollgang am Boot machen und hat dabei eine der schweren Klappen auf die Pfote bekommen. Es klaffte jedenfalls ein relativ großes Loch an ihrem Huf und wir leiteten sofort eine Not-OP ein. Flora wurde als OP-Schwester einberufen und ich übernahm die Narkose. Der Käptn höchst persönlich machte sich zur OP bereit und richtete das OP-Besteck her. 20 Minuten später konnten wir Entwarnung geben und Flora übernahm die Aufsicht bis Liberty aufwachte. Um die restliche Herde in Wien zu informieren wurde ein Sheep Message Service getippt welches jedoch für die zweibeinigen Mitglieder nicht übersetzbar war. Ich hoffe zuhause konnten sie es lesen lol.

Für mich war es auf jeden Fall einen Eintrag ins Logbuch wert. Natürlich unter Aufsicht von Dr. Co wegen der ganzen Fachbegriffe.

Am Abend ging es unserer Patientin dann schon viel besser und Liberty dankte es ihrem Retter.



Ja und romantisch war es auch noch....... jeder Abend ein Sonnenuntergang wie im Bilderbuch. Manches Schaf dürfte es auch so empfunden haben, denn als wir wieder zuhause waren gab es erste Anzeichen für eine baldige Überraschung. Aber in ca. 150 Tagen wissen wir mehr.