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10. April 2013

Deal des Tages

Vom Dealer des Vertrauens wurde gestern am Parkplatz eines großen Lebensmittelkonzerns die Ware übergeben.
Leider wurde erst nach der Übergabe die fehlerhafte Ware entdeckt. Menge und Produkt war nicht wie vereinbart.

Menge war um die Zahl 5 Überschritten

Bei genauerer Begutachtung wurde der Fehler entdeckt.....das ist KEIN Schaf

Wir könnten natürlich jetzt eine Reklamation wegen absichtlicher Täuschung starten......tun wir aber nicht. 
Die Überschreitung der Menge nehmen wir sehr gerne in Kauf, auch wenn wir bei der Namensvergebung schon echte Probleme haben. Und die Tatsache, dass ein Elch kein Schaf ist.....naja wenn wir es der Herde lange genug einreden, dann glauben sie vielleicht wirklich dass es ein Gendefekt ist. 

Liebe Schmusibu, solltest du jemals Sehnsucht nach deinen Freunden haben, der Weg ist das Ziel :-)

11. Juni 2011

Herde gegen Menschen 1:0

Das Flugschaf und ich haben fast zwei Tage im Landwirtschaftskatalog gestöbert und uns dann für den extra tollen für Schafe empfohlenen Elektrozaun entschieden. Gesamtkosten mit so diversen anderen unbedingt benötigten ;-) Schafzubehör 368,-- (das muss man sich mal in Schilling umrechnen...WAHNSINN) OK aber für unsere Schafe ist uns ja nichts zu teuer.

Der Zaun kommt und wir machen uns gleich daran das Ding aufzubauen. Ist ja nicht wirklich schwer. Da das Grundstück fast 1,5ha hat wo die Herde grasen kann, ist es von Vorteil wenn man nicht alles gleichzeitig anbietet, sondern immer wieder einen gewissen Bereich eingrenzt. Dann wird erstens auch das gefressen was vielleicht nicht ganz so mundet und zweitens ist die Gefahr eines Wurmbefalls auch nicht so groß.

Gesagt getan, nach nicht mal einer Stunde steht der Zaun und funktioniert auch. Also schnell mal die Herde herbeigerufen, mit Leckerlis hat man da keine Probleme, und dann noch schneller das letzte Stück Zaun geschlossen. So jetzt steht also die Herde dort wo sie sein soll.

Das hat auch die nächsten 4 Stunden super funktioniert. Bis die Dämmerung kam und die Schafe Sehnsucht nach dem Stall bekamen. Zuerst verzweifeltes Blöken, dann schon eher entnervtes Blöken, bis letztlich warnendes Blöken kam. Da wir all diese Anzeichen ignoriert haben, zeigten sie uns dann was so eine Herde alles kann. Das Flugschaf und ich sind uns ja ziemlich sicher, dass es ein abgekartetes Spiel war. Einer hat sich zur Verfügung gestellt um den Zaun quasi flach zu legen und alle anderen sind dann mit einem eleganten Satz über Zaun und Schaf gesprungen. Mimi die sich für diese Aktion geopfert hat, lag dann mit halb geschlossenen Augen und etwas komischer Hufhaltung im Gras. Die ganze Herde tat so als wäre absolut nichts gewesen und bei manchen hätte ich schwören können habe ich ein Grinsen gesehen :-(
Die Gesichter von uns wären sicher ein Foto wert gewesen, aber dafür war die Sache einfach zu schnell.
Hier trotzdem ein paar Fotos







21. Dezember 2010

LICHT INS DUNKEL

Ist da WER ??

Leute, was soll ich Euch sagen...als Oberhirte der Ostherde, Herdenvorstand und Beirat des Herdenrates muß ich allen Plüschliebhabern ernsthaft ins Gewissen reden, denn es hat sich Folgendes ereignet:

Vor 2 Tagen, genau am Sonntag um ca 15 Uhr wollte ich den Bereich der Ostherde verlassen als ich schon im Stiegenhaus ganz lautes Blöken vernahm. Zuerst konnte ich nicht genau feststellen wo es herkam, jedoch schon kurze Zeit darauf erblickte ich die ganzeTragödie.
Ein kleines, ganz süßes Schaf versuchte verzweifelt die hohen Stiegen hinauf zu gelangen, jedoch die Kräfte verließen es zusehends.


















Ganz verängstigt und schmutzig von der anscheinend weiten Anreise, ließ sich der kleine Plüschblöker in die Hand nehmen. Zuerst war er sich nicht ganz sicher wer ihn da aufgefangen hat. Aber nachdem ich ihm versicherte, dass er nun am Ende seiner Reise ist, war er ganz glücklich. Irgendetwas blökte der Kleine von schlechter Behandlung, keine artgerechte Haltung, Vernachlässigung und letztendlich hätte man ihn vor die Türe gesetzt. Er hat aber von einer wirklich glücklichen Herde gehört, das hat ihm der Briefträger erzählt als er schon fast davor war sich vom Briefkasten zu stürzen. Das gab ihm dann doch noch Hoffnung und so machte er sich auf die lange schwere Reise. Ob er denn jetzt hier Asyl bekäme wollte er noch wissen. Dem konnte ich mich natürlich nicht verwehren und hab ihm erklärt, daß er am Ende seiner langen Reise angekommen ist.


















Sofort hab ich ihm die Ostherde vorgestellt. Diese war ganz begeistert und blökten wild durcheinander. Nömchen beendete alle Diskussionen der Herde und hieß den Neuzugang willkommen .
Jedoch wie alle anderen Neuzugänge mußte der Neuankömmling die obligatorische Reinigung über sich ergehen lassen. Also ab in die Maschine mit Fewa-Wolle gewaschen und eine Schonfell-Trocknung gleich drauf. Schon war der Neuzugang glücklich und wurde mit frischem Lavendelduft neben seinen neuen Freunden plaziert.









Wie kann man es zulassen ein so süßes Plüschtier einfach auszusetzen? Auch Plüschtiere habe das Recht und im Schafsfall die Pflicht in einer Herde gehalten zu werden. Leute es ist Weihnachten da haben wir schon mit mehr Herz gerechnet.


So nun habt Ihr alle aber die ehrenvolle Aufgabe einen Namen für unseren Neuzugang zu finden. Uns geht schön langsam die Phantasie aus.
Über zahlreiche Vorschläge würden wir uns sehr freuen.

11. Oktober 2010

DR. ACULA





Waren langwierige Verhandlungen mit dem Herdenrat, aber wir haben sie vor die Wahl gestellt, entweder der Gemeindetierarzt, oder die schafige Version mit seiner ganz eigenen Art der Blutabnahme. Für einen davon mussten sie sich entscheiden, denn die jährliche Untersuchung war längst überfällig.



Sie haben sich letztendlich für Dr. Acula entschieden, der besonders auf die Auswertung des Blutbildes spezialisiert ist und von der wolligen Rasse doch etwas mehr versteht als der Gemeindetierarzt. Auch die blökende Kommunikation ist dabei mehr gesichert.

Die Herde ist jedoch noch etwas zurückhaltend und hat mal zur Vorsicht ein Plätzchen für die Zeit gesucht zu der er seinen Blutdurst nicht so unter Kontrolle hat.






Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste und hilft es nix, schadet es auch nicht. Ansonst ist unser neues studiertes Herdenmitglied ein ganz ein Lieber der auf 5m Entfernung am Geruch des Blutes schon erkennt ob es einem unserer Schafe schlecht geht.



























Ein besonders großes Herz hat er für die weiblichen Mitglieder der Herde, mit anderen Worten gesagt, ein Casanova der „alten“ Schule so wie es im Buche steht.
Wenigstens kann ich Euch versichern, dass er nicht im Sonnenlicht glitzert ;-)

22. März 2010

EINE HEISSE SPUR

Neue Informationen sind über das Wochenende bei der schafigen Untersuchungsbehörde eingegangen.
Die Familie rund um Bella und Jake wurde auf einer Internetplattform zum Kauf angeboten!!!!
Unsere noch immer unbekannte(r) "Werwohl" hat dieses entdeckt und sofort Initiative ergriffen. Die Familie wurde freigekauft und dann an uns geschickt, da es sich anscheinend schon herumgesprochen hat, dass wir eine Auffangstation für div. Schafe haben. So wie wir die Information erhalten haben, konnte unser(e) "Werwohl" die Familie auch nicht bei sich behalten, da es anscheinend große Stubentiger dort gibt, die vielleicht nichts böses vorhatten, aber die Kinder von Jake und Bella fast zu Tode erschreckten.
Die Sachlage verdichtet sich natürlich und Major Blacky wird nun zu diversen Befragung in den Außendienst gehen. Es müssen dann natürlich auch Fingerabdrücke, Schriftproben und DNA-Spuren gesichert werden. Da es sich bei der SCHAKO um eine offizielle Untersuchungsbehörde handelt, muss jeder Einlass gewähren und auch sämtliche Fragen wahrheitsgetreu beantworten. Die Untersuchung muss natürlich noch weiter geführt werden, denn es ist nicht auszuschließen dass noch Artverwandte auf ihre Befreiung hoffen. Soviel kann ja verraten werden, die an uns gesendeten Fotos weisen Ungereimtheiten mit dem Erstellungsdatum und dem Datum der Übersendung des Paketes an uns auf. Soweit der Zwischenstand von der SCHAKO-Ost

5. März 2010

Info der SOKO

Suki das Presseschaf:

Die Ermittlungen von Major Blacky sind voll im Gange. Es gibt ettliche Ungereimtheiten die sich durch div. Mails und Fotos aufgetan haben. Als Zwischenstand zu den Erhebungen kann vorerst soviel gesagt werden. Die Abschiebung der Famile Jake, Bella und deren Kindern ist ein Akt der Grausamkeit und entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage. Auf Grund der liebevollen Eingliederung in die Ost und Südherde können die Vernehmungen der Asylanten vorsichtig begonnen werden. Sollte ein Psychologe notwendig sein wird eine Fuchsi hinzugezogen. Alle Ermíttlungsergebnisse werden dann dem "Größten" als Anklageschaf nachgereicht. Das ist der Zwischenstand......mähhhhh

16. Oktober 2009

PANIK

Es hat einfach so kommen müssen. Alle die sich wundern warum so lange kein Eintag im Herdenleben war....Es gab sooooo viel Aufregung in den letzten Wochen, fast hätte es eine schafige Scheidung gegeben, und das alles nur weil ein werdender Vater Kurzschlusspanik hatte.

Aber alles der Reihe nach. Wie im Eintrag "Es wird ein Krampus" veröffentlicht, dürfte unsere Flora demnächst Nachwuchs bekommen. Dem (sollte man meinen) glücklichen Vater war das aber nicht alles geheuer siehe"Kommentar von Sir Richfield"

Unsere Flora hat sich deswegen so gekränkt, dass Sie kurzerhand die Ostherde verlassen hat und zur Südherde (sind ja auch mehr weibliche Schafe zugegen) gezogen ist.

Dort wurde, wie bei Frauen halt so üblich, lang und breit über die momentane Situation diskutiert. Und ich meine wirklich diskutiert, obwohl so manches männliche Herdenmitglied meinte, es handelt sich dabei um den Klub der Teufelinnen. Bei diesen Gesprächen wurde von allen weiblichen Mitgliedern beschlossen, sollten alle Stricke reißen, dann kommen wir auch alleine klar und können auf Zuwendungen seitens adeliger Schafe gerne verzichten. Denn das Motto lautet EINE FÜR ALLE, ALLE FÜR EINE.

Aber siehe da, kaum war Flora nicht mehr da, hatte Sir Richfield dann doch Sehnsucht nach seiner Herzallerliebsten. Schwere Vorwürfe musste er sich auch noch von so manchem weisen Schaf machen lassen. Bei einem Chianti-Abend hat dann das Flugschaf unter Vorsitz von TS mit dem werdenden Vater Klartext gesprochen. Die Damen der Herde waren eher geneigt an ein Saufgelage zu denken, wie es halt bei Männern so üblich ist wenn es zu Problemen kommt ;-)

Es dürfte aber doch funktioniert haben, denn schon am nächsten Tag ist er reumütig auf den Knien angekrochen gekommen und hat um eine Aussprache gebeten. Tja und was soll ich sagen, wir Frauen lassen uns einfach viel zu schnell um den Finger wickeln, schon nach kürzester Zeit waren sie wieder ein Herz und eine Seele. Jetzt kann der Dezember kommen und vielleicht wird es ja wirklich ein Krampus.

3. September 2009

Es wird vielleicht ein Krampus?!


Wie bereits angekündigt gibt es in der Herde ein Schaf dem in letzter Zeit immer wieder die Hufe versagen, des öfteren ganz grün wird um die Nase und die Waage zeigt von Woche zu Woche auch ein paar Stricherln mehr. Ja ja so ein romantischer Urlaubsabend der kann schon was und wenn ich so nachrechne (150 Tage ab ca 10.Juli) könnte es eine Krampus-Überraschung in der Herde geben.

Unser Sir Richfield kümmert sich ganz liebevoll um seine Flora und hat den Altschafen bereits eine laaaaaange Liste zukommen lassen für die Erstbesorgungen.....Wiege, Schnuller, Hemdchen, Söckchen, Wickelpolster usw. usw.

Offener Brief an die Ostherde
Ich hätte da mal eine Frage an das Flugschaf! Wie funktioniert das mit Schafe in freier Natur, benötigen die auch Wiege, Schnuller Hemdchen........? Ich habe da im Hinterkopf die Aussage von Dir "macht ja nichts dann sind es halt 90, ist eine runde Zahl" Dachte ja gleich dass das noch ein Problem werden könnte und es nicht bei den 90 bleibt. Ich berufe hiermit einen Herdenrat ein um eine finanzielle Krise im Vorhinein abzuwenden. Ich plädiere auf zukünftig lebendes Schafgetier die sind auch mehr Hilfe beim Määääähen. Unsere Auswanderer sitzen ja auch noch faul in Wien, obwohl sie eigentlich für das Lebendfutter sprich Wiese auf der Alm gedacht waren. Sogar um eine Arbeitserlaubnis hab ich für die 3 angesucht. Warum ich Unscharf aber auch immer alles glaube was das Flugschaf mir einreden will. Aber da unsere Flora mit Sir Richfield in der Ostherde derzeit residiert mach ich das mal zum Problem vom Flugschaf....gelle mein Liebling.

28. Mai 2009

TIMMY II WIR HABEN EINE LÖSUNG

Ja also es ist soweit, oder eigentlich auch nicht, denn trotz mehrmaliges Einberufen des Herdenrates, der sich oft über Stunden hingezogen hat, kamen die Mitglieder zu keinem Ergebnis.
Wundern tut es mich ja nicht wirklich. Die Streiche von klein Timmy wollte keiner auf seine Kappe nehmen und die Angst als Erzieher zu versagen, war bei jedem Herdenmitglied groß. Irgend jemand kam auf die glorreiche Idee den Ball an mich weiter zu geben, aber ich habe meine Schuldigkeit bereits beim Leseschaf getan und jetzt sind mal die Anderen dran.
Aber seht selbst was klein Timmy so alles angestellt hat und zu welcher Lösung die Herde doch noch gekommen ist.



Was schmeckt jedem Baby.....?
Klaro Milch muss her und wenn man nicht gleich eine bekommt, dann wird der Eiskasten geplündert und das Flugschaf muss seinen Kaffee schwarz trinken.

Die Ostherde musste in den letzten Tagen wirklich einiges aushalten.


Liberty, unser doch noch etwas sensibles schwarzes Schaf welches wir aus nicht ganz so lieben Kinderhänden retteten, wurden die Augen zugehalten und am Kopf herum geturnt.



Zenzi machte sogar einen relativ unsanften Abgang von ihrem weichen Sitzpolster, weil Timmy nicht rechtzeitig bremsen konnte. Einzig sein halbherziger Versuch die arme Zenzi im Flug noch zu retten wurde ihm angerechnet.




Flora erging es auch nicht viel besser. Sir Richfield war geschockt über so viel Frechheit. Somit war dann auch mein Plan, dass die beiden sich um Timmy annehmen, eine nette Idee zwar, aber nicht mehr durchführbar. Sie weigerten sich entschieden.






Nein Timmy, auch hier gibt es keine Milch ;-)






Das war dann der Moment wo auch das Flugschaf kurz vor einer Explosion war.




"Was ist den das? Viel Wasser und da schwimmt auch was"



Ja richtig, Timmy hat das Aquarium entdeckt und versuchte mit einer Gabel die Fische zu fangen. Jetzt war aber dann Schluss mit lustig.
Als sich Timmy in die Nähe vonNömchen verirrte und gerade auf ihrer großen Nase eine Rutschparty versuchte, da war dann der Ofen aus.
So schnell konnte unser kleiner Quälgeist gar nicht schauen, hatte Nömchen eine Zwischenlösung gefunden.

Tja und jetzt ist wieder Ruhe in der Ostherde



A blede Gschicht.....nicht wahr Timmy??

5. Mai 2009

Timmy das Problemkind


Timmy ist ein Geburtstagsgeschenk an das Unscha(r)f. Vermutlich wurde er wie die meisten seiner Gattung ab Hof gekauft, wo er mit vielen anderen lange Zeit in einem Regal sitzend warten musste bis auch er in einem Einkaufskorb landete. Also ist er quasi ein Waisenkind und es fehlt ihm die Geborgenheit eines Elternhauses. Das merkt man besonders daran, dass dieser kleine Kerl absolut keine Kinderstube hat und den ganzen Tag nur Blödsinn im Kopf. Ein Streich nach dem anderen und andauerndes Quengeln. Seine Aussprache ist auch etwas schwer verständlich, denn den Schnuller gibt er ja nicht aus dem Maul. Somit wissen wir oft nicht wirklich was er eigentlich will.

Da die gesamte Herde dadurch auf Trab gehalten wird, wurde wieder mal ein Herdenrat einberufen, der abstimmen soll wer die neuen Zieheltern von klein Timmy sein sollen.

Ich hätte eigentlich mit einem großen Freiwilligen-Andrang gerechnet. Aber irgendwie dürfte keiner von unseren bequemen faulen Schafe die Arbeit und die Verantwortung übernehmen wollen, dem kleinen Kerl Manieren beizubringen. Also muss der Herdenrat das entscheiden, ist zwar nicht demokratisch, aber sie hatten die Wahl. Und wenn keiner wählen geht, dann bekommen sie eben das was sie verdienen......nicht wahr???

Ich würde ja am ehesten zu Sir Richfield und Flora tendieren, die beiden sind vom Benehmen her einfach perfekt ;-) Könnte aber natürlich auch sein, dass bei einer allzu strengen Erziehung der Schuss nach hinten los geht und der kleine Timmy dann erst recht auf die Pauke haut. Vielleicht dann doch eher jemand der auch mal Spass versteht, so wie Taco und Määhh. Aber wie gesagt ich mach mich da nicht wirklich ein, soll der Rat das entscheiden und mir das Ergebnis dann bekannt geben. Zeit haben sie dafür bis spätestens Samstag, dann muss wieder Ordnung im Stall sein...... wo kommen wir denn sonst dahin.
Shaun The Sheep & Little Timmy

2. April 2009

SCHAFE - SCHEIDUNGSKINDER TEIL 3

Verfasser: Flugschaf


Auf Grund der Eingabe des Unschafes wurde der Herdenrat noch einmal einberufen und dieser ist zu folgender Auffassung gekommen :

Das Urteil, vom 29.3.09 ist vollinhaltlich aufrecht! Es konnte von der Unscharf Seite keine schlüssigen Beweise vorgelegt werden außer der Äußerung, das viel Zeit in die Teilstallreinigung investiert wurde.

Für den hohen Herdenrat ist das `Mehr an Zeit` für die Reinigung auf Grund des Einwandes des Unschafes nicht schlüssig. Festgehalten wird, dass ein Einspruch auf Grund der Herdenrechtsordnung nicht möglich ist. Jedoch sieht das StGBäh den Milderungsgrund der tätigen Reue vor. Da es sich um eine Erstverurteilung des Unscharfs handelt setzt der Herdenrat das exekutive Abholrecht Seitens des Flugschafs vorübergehend aus. Es obliegt jedoch dem Unscharf keinerlei `Trennungsgründe` der Herde aus niederen Beweggründen mehr auszusprechen. Für eine gänzliche Aussetzung des Urteils obliegt es nunmehr dem Flugschaf Tinkerbell (steht ja noch beim großen Möbelhaus) in die Herde einzubeziehen und es aus seiner missliche Lage zu retten. Dieses wird dann als Milderungsgrund für das Ersturteil anerkannt und setzt das Vollzugsrecht des Flugschafs außer Kraft. Einstimmigkeit des hohen Herdenrates ist gegeben und mit einem Bähhhh besiegelt !!!!

1. April 2009

SCHAFE - SCHEIDUNGSKINDER TEIL2

Das Unscharf ist jetzt mal sprachlos.........................................................


Jetzt bekommt das Unscharf, obwohl es 18 Stunden die gesamte Wohnung reinigen musste als Dank eine Verurteilung? Hab ich das so richtig gelesen???

Kann sich irgend jemand von der Fangemeinde vorstellen was für ein Chaos das war. Das Badezimmer hat eine Türe, die konnte ich schnell schließen, somit war wenigstens das Vorzimmer halbwegs gerettet, jedoch meine Küche ist ohne Türe und grenzt an das Wohnzimmer und Esszimmer. Mehr brauche ich sicher nicht zu schreiben. Der Staub und Ruß war auf allen Möbeln, in jeder Ritze UND IN MEINER LUNGE. Hat schon jemand mal probiert schmierigen rußigen Staub abzuwischen? Das schmiert sich. Also zuerst mal alles mit dem Staubsaugi vorsaugen und dann wischen, wischen, wischen, wischen!, putzen, putzen, putzen!!

Ich bin mir sicher, dass die Geschworenen nicht mit dem gesamten Vorfall betraut waren. Es wurde ihnen sicher nur gesagt, dass Teile der Herde bei einer etwaigen Scheidung getrennt werden. Warum es jedoch zu dieser Aussage gekommen ist, wurde meines Erachtens verheimlicht. Es wurde auch nur TS zu dieser Verhandlung einbezogen. Die restliche Südherde konnte nicht teilnehmen weil sie quasi eine Rauchgasvergiftung hatte und alle Nasenlöcher mit ekelhaftem schwarzen Rußstaub verstopft waren. Die Ostherde würde ich als befangen einstufen, da sie bei einem anderen Entscheid mit ziemlicher Sicherheit ihre Behausung verloren hätten, obwohl die Südherde hätte sie jederzeit mit offenen Armen aufgenommen, auch wenn es dann zu ziemlichen Platzproblemen gekommen wäre.

Da ich aber anscheinend keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung habe, werde ich diese wohl oder übel annehmen müssen und verspreche von nun an nie wieder die Herde trennen zu wollen. Die können ja wirklich nichts dafür. Es könnte aber sein, dass bei einem wie vom Flugschaf angekündigten böswilligen Abzug aller Schafe vom Südstall, es zu einer Kurzschlusshandlung von Seiten des Unscharfs kommen kann. Also sollte man diese Möglichkeit genauerstens Überdenken.



Ein Satz noch zur Unterwürfigkeit. Es gab da jemanden der auf den Knien angekommen ist.....nicht wahr mein Schatz?

31. März 2009

SCHAFE - SCHEIDUNGSKINDER??

Teil1......vom Flugschaf (der hatte ja Zeit zum Schreiben Anm. vom Unscha(r)f)

Vorfall, vom 28.3.2009......Kurzfassung des Sachverhaltes : So um 14 Uhr, das Flugschaf ist gerade mitten in der Arbeit, welche die Schlimmste aller ist, weil gerade stemmend, auf der Leiter im Staub und anderen widrigen Umstände für Schafe.
Das Unschaf gerade vom Shoppingalltag zurückkommend mit Freundin begibt sich zur Heimstätte der Südherde.
Das Flugschaf stemmt gerade einen Lüftungskamin in der Liegenschaft an. Minuten später stürmt das Unschaf die Stiegen hinauf wild schreiend und gestikulierend daß Teile ihrer Behausung mit Staub und Ruß überdeckt sind (Genauer das Bad Nr2 und die Küche)und mit der Drohung, sollte das Flugschaf schuldhaftig gehandelt haben wäre das die sofortige Scheidung. Bis dahin ist der Vorfall eine Sache von aufrecht gehenden Schafen. Nunmehr kommt eine Feststellung des Unschafes, daß sich das Flugschaf 5 Schafe nach der Trennung mitnehmen darf (also insgesamt 5 Schafe von der Herde) Somit wurde diese Kausa zum Anlass genommen um diesen Vorfall von der gesamten Herde untersuchen zu lassen.
Der Sachverhalt wurde von der Ostherde erläutert und behandelt. Taco als Gewerkschaftsoberschaf hat TS (Herdenstellvertreter) durch Sternchen rufen lassen damit dieser stellvertretend für die Südherde sprechen kann. Nach eingehendem Geblöke wurde nun, auf Grund der Indizien und der nicht stichhaltigen Beweise des Unschafes folgendes Urteil gesprochen:
Der Herdenrat, vertreten durch Naomi als gewichtigste Stimme, Taco, Bäh, Othello und dem Ärmsten spricht folgendes Urteil im Namen der Herde aus.
Die Vorwürfe des Unschafs bezüglich der Wohnungsverwüstung werden als nicht fundiert erachtet. Es ist dem Flugschaf kein schuldhaftes Verhalten nachzuweisen, allenfalls ist leichte Fahrlässigkeit gegeben . Es gilt als nicht erwiesen, daß bei Arbeiten im Lüftungskamin von einer Beeinträchtigung anderer Ställe im Haus ausgegangen werden muß. Es erfolgt also ein Freispruch für das Flugschaf von allen Anklagpunkten. Jedoch hat der Herdenrat das Vorgehen gegen das Unschaf als gerechtfertigt erachtet. Es wird seine Aussage zur Trennung der Herde zu verantworten haben, da es vor einigen Monaten angekündigt hatte, die Herde in absehbarer Zeit zusammen zu führen. Es gleicht einem erpressersischen Versuch das Flugschaf zur Fügung der Unterwürfigkeit zum Unschaf anzuhalten um nicht seiner Schafe verlustig zu werden, welche ihm zustehen. Ursachenunabhängig darf ein solcher Ausspruch von keinem Herdenmitglied getätigt werden, welcher den Zweck hat, die Herde böswillig zu trennen.In diesem Punkt ist der Herdenrat bestrebt das Unschaf anzuweisen derartige Drohungen keinesfalls mehr auszusprechen. Unbedingt erfolgt somit die Verurteilung des Unschaf durch den Rat, mit folgendem Urteil:
Als Buße hat das Unschaf zu dulden, daß das Flugschaf jederzeit ohne Ankündigung oder Angabe von Gründen Teile oder die ganze Südherde zur Ostherde treiben darf. Die Dauer des Aufenthaltes obliegt dem Flugschaf festzusetzen. Diese Entscheidung erfolgt vom Herdenrat im Namen der Gesamtherde. Das Urteil ist rechtskräftig. Einspruch Seitens des Unschafes ist auf Grund der Satzung der ausübenden Demokratie nicht möglich.

Nachtrag: Bilder von diesem Vorfall sind leider keine vorhanden, da das Unschaf auf Grund ihrer Unausgeglichenheit nicht dazu in der Lage war und dem Flugschaf der Zugang zum Stall verwehrt wurde.